Bildergalerie 2018-06-28T15:12:17+00:00

Hier finden Sie Bilder von diversen Veranstaltungen und Aktionen 2018

23. und 24.06.2018: Festwochenende zum Jubiläumsjahr

Festwochenende mit Mittelalterlichen Gruppen, altem Handwerk, Kinder- und Jugendprogramm am Schulring, historischen Ausstellungen, und vieles mehr…

Mitwirkende: Zeiler Vereine und Handwerker, Schule und Kindertagesstätten, Gosselagerer, Heiter und Folkig, Drehorgelspieler, Spielmanns- und Fanfarenzug Hofheim, Musikschule Monika Schraut, Puppenbühne Herrnleben, etc.


22.06.2018: Ehrenabend zum Jubiläumsjahr

Eine schöne Möglichkeit, allen aktiv Beteiligten ein von Herzen kommendes “Dankeschön” auszusprechen

19.05.2018: Chor der 1000 Stimmen

Ein glanzvoller Höhepunkt im Jubiläumsjahr

Mit Superlativen sollte man sparsam und vorsichtig umgehen. Der Auftritt des 1000-Stimmen-Chores am Samstagabend auf dem Zeiler Marktplatz war aber zweifellos ein Superlativ. Ein glanzvoller Höhepunkt im Reigen der Veranstaltungen zur 1000-Jahr-Feier der Stadt. Über 1000 Sängerinnen und Sänger trugen auf dem Marktplatz die Zeiler Hymne vor, und noch einmal rund 1500 bis 2000 Zuhörer dürften es gewesen sein, die das Spektakel vor Ort verfolgten. Es war ein emotionales Erlebnis, wie die vielen Äußerungen der Mitwirkenden und der Besucher danach deutlich machten. Sie alle waren begeistert von der Uraufführung, die um 18.31 Uhr unter großem Jubel geglückt war.
Die Idee zum 1000-Stimmen-Chor hatte der Zeiler Klaus Diedering. Er forderte mit Unterstützung der Stadt die Bürger auf, beim 1000-Stimmen-Chor mitzumachen. Es funktionierte nach einem etwas zähen Beginn. Am Schluss waren es sogar weit mehr als 1000 Sängerinnen und Sänger, die die Zeiler Hymne probten und schließlich auf dem Marktplatz sangen.

Das Lied hatte der Zeiler Musiklehrer Oliver Kunkel komponiert. Er übte es in vielen Proben mit einzelnen Gruppen und zuletzt in einer Generalprobe am Mittwochabend in der Tuchanger-Sporthalle mit den Teilnehmern ein. Die Stadtkapelle Zeil und die Heimatkapelle Ziegelanger begleiteten den 1000-Stimmen-Chor.

Die Moderation auf dem Marktplatz übernahm Eberhard Schellenberger, ein gebürtiger Zeiler, der beim Bayerischen Rundfunk in Würzburg arbeitet. Er stand, bevor es losging, neben einem aufgeregten und angespannten Bürgermeister Thomas Stadelmann. “Ich höre das Herz klopfen”, sagte Schellenberger und der angesprochene Bürgermeister gab ihm Recht. Ja, sagte Stadelmann, “sogar mehr als bei der Bürgermeisterwahl.”

In vier Gruppen zogen die Sänger auf den Marktplatz. Auf farbig gekennzeichneten Flächen stellten sie sich auf. Der Blick der über 1000 Aktiven richtete sich auf den Dirigenten Oliver Kunkel, der in einem Hubsteiger auf der Hauptstraße aus mehreren Metern Höhe den Takt vorgab. Dann setzte der Chor ein und sang…

Schon vor dem Liedvortrag und natürlich danach gab es viel Lob. “Ich bin glücklich”, strahlte Klaus Diedering. “Ihr Zeiler seid spitze. Wenn wir selber etwas machen, dann haben wir eine Heimat.”

So sieht es auch der Bürgermeister. “Es geht darum, dass wir Gemeinschaft spüren”, betonte Thomas Stadelmann. Das Projekt habe auch dazu beitragen sollen, die Stadt und die Stadtteile zusammenzuführen.

“Ich bin völlig begeistert”, gestand Oliver Kunkel. “Ich wollte mit ganz vielen Menschen dieses Ereignis teilen.” Das Projekt habe die Chance geboten, “mit vielen Leuten aus meiner Heimat zu singen. Das ist Heimatgefühl.” Kunkel geht es darum, wie er im Gespräch mit unserem Portal erklärte, Identität zu stiften und Heimat zu vermitteln – gerade in einer Zeit, in der der Begriff Heimat immer öfter missbraucht werde.

Oliver Kunkel freute sich darüber, dass auch einige Flüchtlingskinder aus der Zeiler Mittelschule mitsangen. Sie lebten, wie er schilderte, vor einiger Zeit noch in einem Kriegsgebiet. Kunkel: “Jetzt durften sie hier Heimat erleben.” Die Flüchtlingskinder taten sich zwar mit der Sprache schwer, beschrieb der Komponist und Dirigent, aber sie strengten sich an und wollten unbedingt dabei sein.

Mehrere Monate lief die Vorbereitung auf den Auftritt des 1000-Stimmen-Chors. Gab es da auch einmal Zeiten des Zweifels, ob das Projekt gelingt? Oliver Kunkel überlegte kurz und antwortete auf die Frage: “Bedenken hatte ich nie.”

Text und Bild: Klaus Schmitt

16.05.2018: Die Steine verbinden sie schon 1000 Jahre

Ein historischer Besuch der Zeiler Steinhauer in der Dombauhütte zu Bamberg

Vor kurzem trafen sich die Zeiler Steinhauer und die Belegschaft der Dombauhütte in Bamberg in deren Werkstatt zu einem gemeinsamen Foto. Dazu gab es gleich mehrere Gründe. Die Stadt Zeil feiert in diesem Jahr ihr 1000-jähriges Jubiläum. Dieses Fest wurde in Bamberg bereits im Jahr 1973 gefeiert. Damals hat sich der Oberbürgermeister von Bamberg an die Stadt Zeil gewendet und darum gebeten, den Festumzug in Bamberg mit einer historischen Steinhauergruppe zu bereichern. Schließlich werden Steine aus Zeil und Umgebung beim Bau und bei der Renovierung des Bamberger Doms seit über 1000 Jahren verwendet.

Jetzt wurde bekannt, dass in der Dombauhütte wieder drei Werkstücke aus Zeiler Sandstein gefertigt werden. Obwohl aktiv kein Steinbruch in Zeil mehr betrieben wird konnten die Bamberger einen Rohblock aus Restbeständen des Steinbruches von Andreas Brecht erwerben. Und der verdiente Steinmetz- und Bildhauermeister führt seit über 40 Jahren den Verein der Zeiler Steinhauer – einige davon stehen noch aktiv als Steinmetz im Berufsleben. Sie wollten sich in der Dombauhütte gemeinsam das fast fertige Werkstück aus dem Zeiler Sandstein – ein Kapitell – ansehen.

Im Rahmen der Begrüßung gab es noch eine erfreuliche Nachricht für den Leiter der Dombauhütte, Ulrich Först. Der Zeiler Steinbruchbesitzer verkündete, dass er die letzten Rohblöcke, die er sich noch aus seinem stillgelegten Steinbruch zurückgelegt hat, an keinen anderen Kunden weitergeben wird – außer der Dombauhütte in Bamberg. Damit kann auch die nächste Generation der Familie Brecht die Tradition über die 1000-Jahr-Feier hinaus weiter pflegen.

Aber auch für die Zeiler Delegation gab es gute Nachrichten. Die Stiftung Domstadt in Bamberg hat zum 1000-jährigen Jubiläum des Bamberger Doms einen historischen Tretkran nachbauen lassen. Zum Festwochenende in Zeil kommt dieser mächtige Holzkran in die Altstadt von Zeil. Dazu werden die Zeiler Steinhauer die alte Handwerkskunst beispielhaft demonstrieren.

Ein gemeinsames Gruppenbild vor der Werkstatt in der Alten Hofhaltung in Bamberg gehörte ebenso zum Programm wie eine zünftige Brotzeit mit Steinhauer Weißbier von der Zeiler Brauerei Göller. Das gemeinsam gesungene Steinhauerlied rundete die herzliche Begegnung treffend ab.

08.05.2018 Gedenkmedaille:

1000 Jahre Zeil am Main – aus diesem feierlichen Anlass brachte die Firma Simm in Zusammenarbeit mit der Stadt Zeil a.Main eine Gedenkmedaille heraus.

1000 Jahre Zeil am Main – aus diesem feierlichen Anlass brachte die Firma Simm in Zusammenarbeit mit der Stadt Zeil a.Main eine Gedenkmedaille heraus.
Der Taler zeigt auf der Vorderseite „die gute Stube“ der Stadt – das Marktplatzensemble – und auf der Rückseite das inzwischen geläufige und beliebte 1000-Jahr Logo.
Am historischen Festwochenende 23. und 24. Juni 2018 findet ein Schauprägen in mittelalterlicher Münztechnik mit dem Fallhammer statt. Der drei Meter hohe und rund 500 kg schwere Fallhammer wurde zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert zum Prägen von Münzen und Medaillen benutzt. Die Wirkungsweise der sehr massiven Maschine ist so einfach wie beeindruckend. Ein Gewicht von 42 Kilo fällt nach unten schlägt auf einer nur münzengroßen Fläche auf, auf die ein passender Metallrohling gelegt wurde. Je nach Fallhöhe entspricht dies einem Aufschlagdruck von rund 30 bis 50 Tonnen. Mit einem lauten Knall entsteht zwischen dem Ober- und dem Unterstempel bei jedem „Schlag“ ein kleines Kunstwerk in Silber oder Zinn.
Jeder Besucher hat die Möglichkeit, sich seinen Gedenktaler in Zinn schon für 4.50 € am Festwochenende selbst prägen zu lassen. Die Sonderprägung gibt es in limitierter und nummerierter Auflage auch in 999 Feinsilber (29.- €) oder in 333 Gold (329.- €) sowie in 999 Feingold (729.- €) – jedoch nur auf Vorbestellung. Eine verbindliche Bestellung nimmt die städtische Bauverwaltung in der Bamberger Straße 20 sowie die Sparkasse in Zeil entgegen.

07.01.2018 Matinee:

Das Jubiläumsjahr begann offiziell mit einer wunderbaren Matinee

In Anlehnung an das 1 000-jährige Stadtjubiläum zog sich auch das Motto „1 000 Jahre Musik“ wie ein roter Faden durch die Matinee und hätte treffender nicht gewählt werden können. Zeil hat ja auch mindestens 5 offizielle Chöre und 3 Blaskapellen, was bei Kommunen dieser Größenordnung sicher sehr selten, aber auch sehr wichtig ist. „Musik ist wie eine Brücke – sie verbindet Menschen!“

Bürgermeister Thomas Stadelmann bedankte sich bei allen Besuchern, den Ehrengästen Staatssekretär Gerhard Eck, Landrat Wilhelm Schneider und natürlich den Mitwirkenden. Sein besonderer Gruß galt Ehrenbürger Pfarrer i.R. Alfred Östreicher sowie den Altbürgermeistern Erich Geßner, Christoph Winkler und Alfons Hoh, während die beiden weiteren Ehrenbürger Heiner Schneier und Ludwig Leisentritt aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten. Auch die beiden Pfarrer  mussten  sich, bedingt durch ihre beruflichen Verpflichtungen, entschuldigen.

Die Matinee war ein kurzweiliger, anspruchsvoller und stimmungsvoller Einstieg in das Jubiliäumsjahr 2018!

01.01.2018 Neujahrsempfang:

Gottes Segen soll im Jubiläumsjahr unser Begleiter sein

Sehr gut besucht war in diesem Jahr der ökumenische Neujahrsgottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang auf dem Marktplatz.

Während draußen auf dem Marktplatz bereits das Schwedenfeuer loderte, umrahmten die Bläsergruppe, zusammengesetzt aus den verschiedenen Zeiler Blaskapellen, und die Amsigallen mit ihren Liedern den Gottesdienst. Dieser wurde von den beiden Pfarrern Michael Erhart, Hans-Christian Neiber, der Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes Margot Dümler und der Vertreterin des Pfarrgemeinderates Susanne Sebald vorbereitet und gestaltet.

Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich  Bgm. Thomas Stadelmann in seiner Neujahrsansprache bei allen Mitwirkenden und bezeichnet dieses „nicht nur eine schöne Tradition, es zeigt vielmehr das gute Verhältnis unser beider Kirchen und steht für die bei uns wirklich gelebte Ökumene.“

Er warf zunächst einen Blick auf das abgelaufene Jahr und stellte fest, dass von den Projekten, die wir uns zu Beginn des letzten Jahres vorgenommen haben, die meisten auch umgesetzt werden konnten.

Bei den zahlreichen Vorbereitungen zur 1.000-Jahr-Feier galt der herzliche Dank den vielen Ehrenamtlichen, die in diversen Projektgruppen mitgewirkt und mitgestaltet haben.

Weiter ging Stadelmann darauf ein, dass sicher manch einer darüber diskutiert, ob die Stadt in Anbetracht der Finanzlage das Jubiläumsjahr in dieser Form überhaupt feiern muss und man das Geld nicht anderweitig verwenden sollte. „Ich bin der Meinung, dass es ist schon ein ganz besonderes Geschenk ist, das unsere Generation diese 1000-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung unserer Stadt erleben darf. Damit verbinde ich auch einen großen Dank an all jene Menschen und Verantwortliche, die unsere Stadt über die vielen Jahrhunderte geprägt und gestaltet haben. Und ich denke, das muss und darf auch entsprechend gewürdigt und gefeiert werden. Wenn nicht bei solch einem Jubiläum, wann dann?“, so Stadelmann.

Abschließend galt der herzliche Dank allen, die sich in diesem Jahr für unsere Stadt engagiert haben – sei es in der täglichen Arbeit oder im Ehrenamt. Engagement wächst aus Verbundenheit – Verbundenheit mit der Stadt, mit ihrer Geschichte, ihren Traditionen und natürlich auch aus der Verbindung der Menschen untereinander.

Das Wichtigste ist aber, dass wir von Katastrophen und Schicksalsschlägen verschont bleiben und die Verantwortlichen für die Krisen in der Welt endlich zur Vernunft kommen. Dann können wir am Ende des Jahres sagen, dass 2018 ein erfolgreiches Jahr war.

31.12.2017 Silvesterball der Stadt Zeil:

Gelungener Start ins Jubiläumsjahr 2018

Mit über 300 Gästen und einer sehr schönen Silvesterveranstaltung wurde das Jubiläumsjahr in der Tuchanger-Halle eingeläutet. Mit einer wunderbaren Deko und vielen Lichtelementen, wurden der Eingangsbereich und die Sporthalle in einen Festhalle verwandelt. So kam bereits beim Sektempfang eine gute Stimmung bei den Besuchern auf. Verwöhnt wurden die Gäste den ganzen Abend mit einem tollen Buffet von Erec Jacobson und seinem Team aus dem Hotel Kolb. Das Cocktailangebot von Christian Hömer rundete das kulinarische Angebot ab.

Zu einem der absoluten Highlights gehörte ohne Zweifel eine Lichtershow des Bischberger Künstlers Klaus Mayr. Was er mit Jonglage, Lichtbändern und Lichtstäben auf die Bühne zauberte, begeisterte die zahlreichen Gäste. So war unter anderem das Zeiler Stadtwappen, das Logo zur 1.000 Jahr-Feier und vieles mehr bei seiner von Musik untermalten Show zu sehen.

Die Band Tutti-Frutti war zuständig für die musikalische Umrahmung des Festabends, was ihr sehr vortrefflich gelang. Für jede Altersklasse wurde Musik geboten, so dass das Tanzbein kräftig geschwungen wurde.

Rundum ein sehr schöner, gelungener Abend war das Fazit fast aller Besucher, die bereits im Laufe des Abends immer wieder den Wunsch äußerten, die Veranstaltung doch zum Abschluss des Jubiläumsjahres zu wiederholen. Nach nur kurzer Überlegung haben wir entschieden, diesem Wunsch sehr gerne nachzukommen und das Jubiläumsjahr am 31.12.2018 mit einer vergleichbaren Silvesterparty zu verabschieden. Musik und Catering sind bereits bestellt! Der Kartenvorverkauf beginnt im September.

Impressionen Stadt Zeil a. Main